Ansichtskarte der Woche (15)

Der Geyerer einst und jetzt

Abb. 1: „IL BELL’ALTO ADIGE Motivo sul RENON presso Bolzano“ Ansichtskarte, Zwischenkriegszeit, Sammlung Kobler.

Der Geyerer (Abb. 1 und 2), heute Geyrer geschrieben, ist mit seinen 1.330 m Seehöhe der höchstgelegene Hof Oberbozens. Schon deshalb wurde er mit dem Aufkommen des Tourismus gerne als Aussichtsort besucht, später auch als Startpunkt von Rodel- und Skiabfahrten. Aus dieser Zeit dürfte auch die Errichtung eines Gasthauses an der Hofstelle stammen, das mehrmals in den Zeitungen der damaligen Epoche erwähnt wird.

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Die Freude, etwas zurückzugeben

Abb. 1: Der Katalog zur Ausstellung „Kaufmannsgesichter – Volti di mercanti“.

In den fünf Jahren, in denen an diesem Blog gearbeitet wird, habe ich doch so einiges zusammengetragen, analysiert und eingeordnet. Dabei habe ich auf mündliche sowie schriftliche Mitteilungen, Bücher, Zeitungsartikel, Beiträge in Zeitschriften, Karten, Bilder, Drucke sowie Ansichtskarten zurückgegriffen. Ich konnte dabei also immer auf der Vorarbeit anderer aufbauen.

Abb. 2: Ein Ausschnitt aus dem Literaturverzeichnis.
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Die Villa Kinsele wird 300 Jahre jung!

Und das soll nicht unbeachtet vonstattengehen.

1726 kauft nämlich Andre Lanner von den Oberhofer-Eheleuten ein vor kurzem angebautes Gebäude. Aus meinem detaillierteren Bericht von 2024:
„Herr Andreen Laners aus Bozen und Mathias Prackhwieser Oberhofer und seiner Ehewirtin [Ursula] Lintnerin.“ „… Oberpozen die daselbs bei d behausung nit Unlengsten hiezue Erpauten zwo Camern sambt all d ybrigen Umb- unnd Ingepeyen, Item kheller, Kichele, dillen re Stallele und dgleichen und zwar Specialiter alles ds Jenige was Unter den Obdach sollichen Neu Gepey sich befindet, wie auch ain darbey ligendes Stuckh Ertreich khreitle garthen.“
Laut der Beschreibung ist es kleiner als die spätere Villa, die Franz Sales Kinsele 1779 ersteigern wird. Die Lanner, Vater oder Sohn, haben dem Gebäude seine heutige Form gegeben.

Damit dieser Jahrestag nicht einfach nur so vorübergeht, sind wir gerade dabei, ein paar kulturelle Veranstaltungen diverser Natur für den Sommer zu organisieren, die mehr oder weniger mit dem Haus und seiner Zeit in Zusammenhang stehen. So viel kann schon jetzt verraten werden. Wir werden natürlich auch hier im Blog darauf aufmerksam machen, weshalb, geneigte Leserinnen und Leser dieses Blogs, wie es heute so schön heißt: „Stay tuned!”

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